Mittwoch, 8. Juni 2016

Kletterschuhe

Wie ihr vielleicht schon von älteren Posts wisst, klettern und bouldern wir ganz gerne. Die Kinder sind natürlich meistens dabei und durch tägliches Training an unserer Boulderwand (während ich die Wäsche mache ;-)) ist unser Sohn auch schon echt fit geworden. Er klettert eigentlich immer in Lederpuschen, aber eigene Kletterschuhe hätte er natürlich auch gerne, nur von den kleinsten für Kinder ist er noch mindestens drei Größen entfernt.
Also habe ich ihm Puschen genäht und eine Kletterschuhsohle gekauft und auf die Sohle geklebt.
Da ich nicht wusste, ob das gut wird, habe ich erstmal das Leder von Opas altem Sofa genommen und passend zum Klettern noch zwei Geckos appliziert. Den ersten Einsatz am Fels haben die Schuhe super überstanden und ich bin am überlegen, ob die Kleine auch noch ein Paar bekommt. Die legt nämlich auch schon los.

Deshalb gibt es heute mal ein paar Kletterfotos.




Dienstag, 7. Juni 2016

noch ein Strampelsack

Für eine schwangere Freundin, die ich schon seit der Grundschule kenne. Ich hoffe die Farbwahl passt so für Junge oder Mädchen. Außen ist er aus Baumwolle und innen aus kuscheligem dünnen Molton. Alles 100% Biobaumwolle. Vorgewaschen hab ich auch alles, nur bügeln hat es nicht mehr gereicht ;-)
Genäht hab ich ihn wie diesen hier und wie immer hab ich die Wendeöffnung vergessen. Dieses Mal war das doppelt schlimm, da der Molton so gefusselt hat, dass ich ihn mit der Overlock vernäht habe.
Overlocknähte auftrennen ist kein Spaß und dann hab ich auch noch vergessen aufzuhören und hatte dann eine 10cm lange Wengeöffunng. Naja es was dann auch mal ne neue Erfahrung nicht alles durch eine viel zu kleine Wendeöffnung pressen zu müssen ;-)

Da ich gerne unnötigen Müll vermeide und nur noch Eisbärengeschenkpapier da hatte, hab ich das dem Stoffrest noch einen kleinen Beutel genäht, in dem ich den Sack gleich verschenken werde.



Montag, 6. Juni 2016

schnelle Schlafanzughose

Recycling pur aus Opas alter Schalfanzughose, bei der das Gummi schlapp gemacht hatte, wurde eine Schlafanzughose für den Enkel. Ganz ohne Schnitt hab ich einfach mal drauflos geschnippelt. Die Beine etwas enger genäht, dann die Schrittnaht und am Schluss noch ein Bündchen dran. Fertig in nur 10 Minuten. Hier trägt er sie und für nachts reicht das super!

Montag, 23. Mai 2016

Unterhemden

Bodys brauchen wir nicht mehr, dafür jetzt Unterhemden. Die gekauften passen leider nicht über den Kopf, dabei hat unser Sohn doch gar keinen großen Kopf...
Das Sommertop von Klimperklein finde ich ist ein super Unterhemd. Mutig habe ich 92/98 zugeschnitten und dann schon beim Papierschnitt gemerkt...viel zu groß. Also in 80/86 verkleinert. Dann habe ich den Stoff zugeschnitten und immer noch das Gefühl gehabt, dass das echt breit ist. Also ein vorhandenes Unterhemd draufgelegt und festgestellt 5cm Differenz! Also nochmal schmaler gemacht. Jetzt ist es Breite 68/74 und Länge 92 ...

Zu allem Überfluss ist mir ganz am Schluss noch aufgefallen, dass ich bei einem Top zweimal das Vorderteil zugeschnitten hatte :-(

Mit ein bisschen Bestechung - er durfte meine heilige Schneiderschere halten;-) - haben wir es dann auch geschafft mal wieder ein Tragefoto zu machen.



Sonntag, 22. Mai 2016

Sonnenhut

Alle Jahre wieder braucht der Große einen Sonnenhut. Mittlerweile schon in Größe 52. So langsam habe ich die Hoffnung, dass ein Hut dann auch mal zwei Jahre passt. Wir werden sehen.
Schnitt ist wie fast immer der Sommerhut von Schnabelina. Der Schnitt ist absolut perfekt. Es gibt einfach keinen besseren. Dieses Mal lief auch da Nähen echt super, alles hat gepasst wie es sollte. Ich war nur guten zwei Stunden fertig.








Freitag, 20. Mai 2016

Jogginghosen

Drei neue Hosen für den Großen! Schnitt ist die Luisa von Schnabelina in 92. Da er sehr schmal ist passt die Hose auch in 92 noch super. Die Beine hab ich einfach etwas verlängert. Der Schnitt geht ja leider nur bis 92, aber ich denke ne 98 werde ich noch selbst dazu gradieren, wenn ich sie dann brauche. Außerdem braucht er mittlerweile unbedingt Taschen. Da hab ich einfach zwei selbst gezeichnet und aufgenäht. Auch bei der Stoffauswahl möchte er mitreden. Wenn es nach seinem Willen ginge wäre alles im Schrank blau ;-) Zum Glück hatte ich nicht so viel blauen Sweat und so hat er sich auch noch auf eine rote Hose mit Autos und eine grüne Hose einlassen können...





Montag, 18. April 2016

Tragejacke die zweite

Hier ist es gerade etwas ruhig. Das liegt daran, dass mein Mann Elternzeit hat und wir im Urlaub waren.  Dafür gibt es jetzt ein tolles Urlaubsfoto von einer Wanderung auf Madeira mit neuer Tragejacke.



Meine erste selbst genähte Tragejacke hat sich bewährt und ist hier echt oft im Einsatz. Das einzige Problem ist, dass sie sehr warm ist. Sobald es draußen etwas wärmer wird schwitze ich fürchterlich. Letztes Jahr habe ich das Problem so gelöst, dass ich einfach vorne getragen habe und dazu ein Tragecover verwendet habe. Dafür ist mir unsere Tochter jetzt aber zu schwer und zu groß. Deshalb musste noch eine dünnere Tragejacke her. Ich habe mich für eine gekaufte Fleecejacke entschieden, in die ich hinten einen Schlitz für den Kopf reingenäht habe. Wichtig war für mich, dass die Jacke auch tragbar ist, wenn dass Kind selbst läuft (das geht bei meiner ersten gar nicht), also habe ich eine Klappe aufgenäht, mit der sich der Schlitz dann einfach mit Snaps verschließen lässt.


Schlitz hinten zugeknöpft:
und offen:

Die Ärmel der gekauften Jacke waren fast 10cm zu lang. Also habe ich sie mit einem "Bündchen für Faule" auf die passende  Länge gekürzt.